ABB ist im zweiten Quartal 2023 deutlich gewachsen und hat den Gewinn klar gesteigert. Neue Aufträge kommen aber etwas spärlicher rein als auch schon. Die Prognose wird erhöht.

Wie ABB am Donnerstag mitteilte, stieg der Umsatz von April bis Juni um 13 Prozent auf 8,16 Milliarden US-Dollar. Bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte kletterten die Verkäufe gar um 17 Prozent.

Mit der höheren Auslastung stieg auch die Profitabilität. Die operative Marge erhöhte sich um volle 2 Prozentpunkte auf 17,5 Prozent. Der Reingewinn schnellte gar auf 906 Millionen hoch nach 379 Millionen im Vorjahr. Seinerzeit hatten der Ausstieg aus einem alten Projekt und der Rückzug aus Russland hohe Sonderkosten verursacht.

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Weniger Aufträge eingesammelt

Der Auftragseingang, also die Basis des künftiges Umsatzes, nahm hingegen um 2 Prozent auf 8,67 Milliarden ab. Im ersten Quartal hatte ABB noch 1 Prozent mehr Aufträge entgegengenommen. Auf vergleichbarer Basis nahm der Auftragseingang im zweiten Quartal um 2 Prozent zu.

Die Prognosen für das Gesamtjahr 2023 werden erhöht. Die EBITA-Marge wird neu bei 16 Prozent erwartet, bisher sollte sie lediglich «über dem Niveau des Vorjahres» liegen (2022: 15,3%). Für den vergleichbaren Umsatz werden unverändert mindestens 10 Prozent Plus versprochen.

(sda/mbü)