Im Fokus steht derzeit aber die strategische Neuausrichtung.Denn GF als einer der letzten an der Börse verbliebenen Mischkonzerne ist in dieser Form bald Geschichte.
Künftig will sich GF auf die Bereiche Wasser und andere Flüssigkeiten konzentrieren und in diesen zum globalen Leader aufsteigen. Das Maschinenbaugeschäft wurde bereits verkauft, dasselbe ist für die Division Casting geplant, welche Leichtbaukomponenten für Autos und die Luftfahrt herstellt.
Das künftige Geschäft von GF ist aufgeteilt in die Divisionen Piping Systems, welche Rohrleitungssysteme für den Transport von verschiedenen Flüssigkeiten herstellt, und Building Flow Solutions, welche nach dem Kauf von Uponor neu gebildet wurde. Die Division ist auf Lösungen für den Transport von Wasser in Städten, Gebäuden und Wohnungen spezialisiert.
Die Zahlen des Geschäftsjahres 2024 sind wegen der Akquisition von Uponor und dem laufenden strategischen Umbau nur bedingt mit dem Vorjahr vergleichbar.
Der Umsatz erreichte in der Berichtsperiode 4,78 Milliarden Franken, entsprechend einem Plus gegenüber dem Vorjahr von 18,6 Prozent, wie GF am Mittwoch mitteilte. Organisch gingen die Verkäufe indes um 2,6 Prozent zurück. Negative Währungseffekte belasteten den Umsatz mit 128 Millionen. Der Auftragseingang erreicht 4,63 Milliarden Franken.
Der Gewinn war ebenfalls von Sonderkosten beeinflusst. Das operative Ergebnis (EBIT) legte auf vergleichbarer Basis 15 Prozent auf 449 Millionen Franken zu, während die vergleichbare EBIT-Marge um 30 Basispunkte auf 9,4 Prozent zurückging. Die um Sonderfaktoren bereinigte Marge lag bei 8,1 Prozent.
Das Reinergebnis lag mit 214 Millionen um rund 9 Prozent unter dem Vorjahr. Die Dividende soll dennoch um 5 Rappen auf 1,35 Franken erhöht werden
Für das Gesamtjahr 2025 erwartet GF ein flaches bis niedriges einstelliges organisches Wachstum. Für die bereinigte EBIT-Marge wird eine Bandbreite von 10,5 bis 12,5 Prozent vorhergesagt.