Insgesamt sank der Umsatz um 2,2 Prozent auf 26,41 Milliarden Franken, wie der Innerschweizer Konzern am Freitag in einem Communiqué bekannt gab. Dabei schlug der starke Franken aufs Ergebnis. In Lokalwährungen wäre das Geschäft um 1,3 Prozent gewachsen.

Dagegen stieg der wiederkehrende Betriebsgewinn EBIT im vergangenen Jahr um 6,1 Prozent auf den neuen Rekordwert von 5,05 Milliarden Franken. Darin sind Restrukturierungs-, Prozess- und andere Einmalkosten sowie Wertminderungen auf Betriebsanlagen nicht enthalten. Die wiederkehrende EBIT-Marge stieg auf 19,1 Prozent von 17,6 Prozent im Vorjahr.

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Unter dem Strich fuhr der weltgrösste Baustoffkonzern einen Reingewinn von 2,93 Milliarden Franken ein. Das ist ein Minus von 4,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Erwartungen teilweise verfehlt

Insgesamt hat Holcim die Erwartungen der Analysten beim Umsatz, organischem Wachstum und Reingewinn leicht verfehlt, beim wiederkehrenden EBIT getroffen.

Das am 18. März gestartete Aktienrückkauf von 1 Milliarde Franken sei abgeschlossen. Zudem sollen die Aktionäre eine Dividendenerhöhung auf 3,10 Franken pro Aktie erhalten nach 2,80 Franken im Vorjahr.

Die geplante Kotierung des Nordamerikageschäfts von Holcim in den USA ist auf Kurs und soll Ende des ersten Halbjahr 2025 abgeschlossen sein.

Gute Aussichten

Nach der Rekordleistung von 2024 seien die Aussichten für Holcim in allen Geschäftssegmenten sehr gut, schrieb das Unternehmen. Für das neue Jahr werde ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich in lokaler Währung erwartet.

Der wiederkehrende EBIT soll gleichzeitig überproportional zulegen. Die entsprechende Marge solle sich weiter verbessern, heisst es. Der Free Cashflow solle über 3,5 Milliarden Franken erreichen. Zudem soll das Geschäft mit recycelten Bau- und Abbruchmaterialien wiederum zweistellig wachsen.