Der Mittelwert von rund 93'000 Prüfungen von vor den Rekordjahren 2020 und 2021 sei aber noch nicht erreicht, teilte die Vereinigung der Strassenverkehrsämter (Asa) am Donnerstag mit. Da die Zahl der bestandenen Theorieprüfungen wieder leicht zugenommen habe, sei auch ein Anstieg der praktischen Prüfungen absehbar.
Bei den Basistheorieprüfungen für die Kategorie B (Auto) und A/A1 (schwere Motorräder/leichte Motorräder) stieg die Anzahl der erfolgreich absolvierten Prüfungen leicht auf knapp 95'000 an, so die Asa. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Erfolgsquote von 74 auf 71 Prozent.
Die praktischen Prüfungen bei den schweren Motorrädern haben sich auf hohem Niveau normalisiert, bei rund 16'500, während sie bei den leichten Motorrädern etwas abnahmen und auf 5'600 sanken. 2023 waren es noch 6'800.
Einen starken Rückgang gab es laut Asa bei der Chauffeur-Theorieprüfung, welche für die Kategorien C/C1 und D/D1 notwendig ist. Da sie entgegen den früheren Jahren nicht von der Armee angeboten wurde, betrug der Rückgang über 40 Prozent.
Wie schon im Vorjahr stieg die Anzahl der Theorieprüfungen in der Kategorie Mofa. Die Erfolgsquote lag bei drei Vierteln, im Jahr davor waren es noch 80 Prozent. Die Asa gehe davon aus, dass dies dem Trend der Leicht-Motorfahrräder wie E-Trottinette und E-Mofas geschuldet sei. Für diese Fahrzeuge muss von 14 bis 16 Jahren mindestens die entsprechende Theorieprüfung absolviert werden.