Entschieden ist das Rennen um die Präsidentschaft erst am 5. November. Bis dahin kann noch viel passieren, wie Bidens Rückzug von Sonntag zeigt. Der Wahlkampf findet in einer aufgeheizten Atmosphäre statt. Die Wählerschaft in den USA ist gespaltener denn je, selbst innerhalb der republikanischen und demokratischen Anhängerschaften. Es sei ein Negativwahlkampf im Gange, sagte US-Kenner Martin Naville vor einer Woche zur «Handelszeitung»: Die wenigsten wünschten sich einen Präsidenten Donald Trump, ebenso wenig wie Joe Biden, sagt der Direktor der Schweizerisch-amerikanischen Handelskammer. Biden ist nun ausgestiegen und hat seine Vizepräsidentin Kamala Harris ins Amt empfohlen.
Ob Bidens Rückzug die Wende für die Demokraten bringt, ist unklar. Damit rückt Trumps Wirtschaftsprogramm in den Fokus.
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Von Andreas Valda
am 23.07.2024 - 06:47 Uhr
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