So schnell hat der Wind gedreht. Herrschte noch im Januar die Zuversicht, dass Trumps Zolldrohungen bloss Bluff sind und seine Politik der Wirtschaft und damit der Börse nützt, ist der Optimismus jetzt dahin. Trump lässt den Handelskrieg eskalieren und ordnet alles seiner «America First»-Strategie unter. Ohne Rücksicht auf Verluste.
Nach neuen Zöllen auf Waren aus China, Mexiko und Kanada gerät zunehmend auch Europa ins Visier. Die Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte in der Höhe von 25 Prozent sind bereits in Kraft. Dieser Satz soll auch für Autos und Autoteile gelten. Mit Trumps Ankündigung vom 2. April sollen auch allgemeine reziproke Zölle eingeführt werden. Für Importe aus der Schweiz ist ein Zoll in der Höhe von 31 Prozent vorgesehen.