Das sind in etwa so viele Fälle wie im Vorjahr, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mitteilte. Doch der finanzielle Schaden bei Wohnungseinbrüchen steigt weiter. Laut der aktuellen Einbruchsstatistik zahlten die Versicherer 2024 rund 350 Millionen Euro, 20 Millionen Euro mehr als im Jahr davor. «Die Täter nehmen mit, was sich schnell zu Geld machen lässt, das ist heute vor allem teure Technik wie Smartphones, Kameras oder Computer», sagte die stellvertretende GDV-Hauptgeschäftsführerin Anja Käfer-Rohrbach. «Die durchschnittliche Schadensumme je Wohnungseinbruch ist mutmasslich auch deswegen von 3600 auf 3800 Euro gestiegen.»
Nachdem die Fallzahlen in der Corona-Pandemie stark gesunken waren und laut GDV danach drei Jahre in Folge wieder stiegen, stagniert die Zahl der Einbrüche nun auf dem Niveau des Vorjahres. In der Langzeitbetrachtung liegen die aktuellen Werte demnach aber noch deutlich unter dem Höchststand der vergangenen 20 Jahre von 180.000 Einbrüchen 2015. (Reuters/hzi/pg)