Die Schaden-Kosten-Quote verbesserte sich allerdings im abgelaufenen Jahr nach kräftigen Preiserhöhungen auf 101,7 (2023: 113,4) Prozent, wie der Allianz-Rivale am Dienstag mitteilte. «Damit haben wir in unserem Kerngeschäft einen wichtigen Schritt getan, um wieder in die Gewinnzone zurückzukehren», sagte Vorstandschef Klaus-Jürgen Heitmann in München. Die HUK-Coburg habe damit besser abgeschnitten als die Konkurrenz, die im Schnitt auf 104 Prozent gekommen sei.
Der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit hat 14 Millionen Fahrzeuge im Bestand, 100.000 oder 0,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die starken Ausschläge bei den Tarifen veranlassten mehr Autofahrer, den Versicherer zu wechseln. Bei der HUK-Coburg sei das Neugeschäft 2024 auf rund 1,7 (2023; 1,4) Millionen versicherte Fahrzeuge gestiegen. Die Kfz-Versicherer leiden unter den stark gestiegenen Werkstatt- und Ersatzteilkosten und versuchen sich seit zwei Jahren mit Preiserhöhungen dagegenzustemmen.
Im Konzern verbesserte die HUK-Coburg den Nettogewinn von 298 auf 349 Millionen Euro. Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen um mehr als zehn Prozent auf 9,97 Milliarden Euro. (Reuters/hzi/pg)