PK Rück hat die Prämieneinnahmen 2024 um 6,6 % auf 169,1 Mio gesteigert. Während sich die Kapitalmärkte erfreulich entwickelten und die PK Rück mit einer Anlagerendite von 3,6 % ein positives Ergebnis erzielte, blieben die Herausforderungen im Versicherungsgeschäft bestehen. Die Invaliditätsentwicklung in der zweiten Säule hat sich nicht stabilisiert – im Gegenteil: Die Zahl der neu gemeldeten Arbeitsunfähigkeitsfälle stieg im Jahr 2024 weiter an. Daher hat die PK Rück ihre Rückstellungen und die Rückversicherung verstärkt. Strategisch ist die PK Rück auf Kurs und investiert weiter in die Innovationsfähigkeit und Digitalisierung der Gesellschaft. Trotz der anspruchsvollen Gesamtsituation konnte ein Jahresgewinn von 3,1 Mio. Franken ausgewiesen werden.

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Erfolgreiches Anlageergebnis trotz konservativer Anlagestrategie

Zum Jahresende waren 92 % der Kapitalanlagen in Obligationen, Geldmarktanlagen, Immobilien und Hypotheken investiert. Insgesamt belief sich das Kapitalanlagevolumen der PK Rück per Jahresende auf 601,9 Mio. Franken nach 586,3 Mio. Franken im Vorjahr. Die PK Rück erzielte einen Anlageertrag von 24,1 Mio. Franken, was einer Gesamtrendite von 3,6 % entspricht. Besonders stark entwickelte sich die wichtigste Anlagekategorie, die Obligationen, mit einer Rendite von 4,3 %.

Ausbau des Eigenkapitals und Anstieg der Solvenzquote

Dank der Geschäftsentwicklung konnte das Eigenkapital weiter gestärkt werden. Im Berichtsjahr erhöhte es sich um 2,7 % auf 118,7 Mio. Franken. Gleichzeitig stieg die Solvenzquote weiter an und lag mit einer Deckung von 172 % (Vorjahr: 151 %) deutlich über den Solvabilitätsanforderungen. 

Veränderungen im Verwaltungsrat  

Hans-Ulrich Stauffer trat zur GV im März 2025 als Präsident des Verwaltungsrats zurück und die Nachfolge wird Florian Boecker antreten. Der Mathematiker und Aktuar verfügt über langjährige Führungserfahrung in der Rückversicherungsbranche und bringt fundierte Expertise im Risikomanagement mit. Seit 2023 ist er Mitglied des Verwaltungsrates und kennt das Unternehmen daher gut. Jeannette Leuch wird als Nachfolgerin von Diego Liechti zur Wahl vorgeschlagen, der den Verwaltungsrat per Ende Januar 2025 verlassen hat. Bereits im März 2024 trat Enza Bögli aus persönlichen Gründen zurück. (pd/hzi/pg)
 

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