Wie das Bundesamt für Statistik am Freitag mitteilte, wurden im zweiten Monat des Jahres 3,36 Millionen Logiernächte gezählt. Das sind 2,8 Prozent weniger als im Februar 2023. Erste, jedoch noch vorläufige Schätzungen hatten den Rückgang bereits angedeutet.
Dabei kamen deutlich weniger inländische Gästen als noch vor einem Jahr. Hier sank die Zahl der Logiernächte um 5,9 Prozent auf 1,79 Millionen. Ausländische Touristen kamen dagegen etwas mehr. Hier stieg die Zahl der Übernachtungen um 0,9 Prozent auf 1,57 Millionen.
Bei US-Touristen weiterhin beliebt
Positiv blieb die Entwicklung vor allem bei den Gästen aus den USA. Nach den Rekordzahlen des letzten Jahres setzte sich der positive Trend fort. So gingen im Februar 14 Prozent mehr Logiernächte auf das Konto von US-Touristen als noch vor einem Jahr.
Aus Europa reisten derweil nur etwas mehr Gäste an. Wichtigstes Herkunftsland blieb Deutschland, mit gut 283'000 Logiernächten sorgten deutsche Touristen aber für 11 Prozent weniger Übernachtungen als noch im Februar 2024.
China verzeichnete einen noch deutlicheren Rückgang (-24%). Dabei hatte sich die Branche gerade vom Reich der Mitte Impulse erhofft, da bei den chinesischen Gästen das Aufholpotenzial von der Corona-Pandemie immer noch besonders gross ist.
Ende des Aufwärtstrends
Der Rückgang im Februar markiert vorerst das Ende eines Aufwärtstrends. Im vergangenen Jahr hatte die Schweizer Hotellerie mit insgesamt 42,8 Millionen Übernachtungen ein neues Allzeithoch erreicht.
Auch im Januar 2025 setzte sich der positive Trend mit 3,5 Prozent mehr Logiernächten fort. Ein Grund für den Rückgang im Februar ist allerdings auch der wegfallende Kalendertag wegen des Schaltjahres 2024.
Denn insgesamt, also Januar und Februar zusammen, sind es mit 6,55 Millionen Logiernächten immer noch etwas mehr als im Vorjahr (+0,2%). Auch hier zeigt sich jedoch ein klares Minus bei den Schweizer Gästen von 3,5 Prozent auf 3,44 Millionen, während die ausländischen Gäste mit 3,11 Millionen Logiernächten ein Plus von 4,5 Prozent aufweisen.