Den Beteiligten gingen fast die Superlative aus: Von einer «Hochzeit im Himmel» schwärmte der UBS-Chef. Dabei handelte es sich aber nicht um Sergio Ermotti mit Blick auf die CS-Übernahme. Sondern um seinen Vorgänger Marcel Ospel – vor 25 Jahren. Im Juli 2000 hatte Ospel für 17,6 Milliarden Franken den US-Broker Paine Webber gekauft.

Statt der Traumpartner war Paine Webber für Ospel tatsächlich nur die zweite Wahl, ursprünglich wollte er nach Merrill Lynch greifen. Und das Resultat der Paine-Webber-Übernahme ist nicht einmal mehr zweite Wahl: Der Deal hat nie die Erwartungen erfüllt, das US-Vermögensverwaltungsgeschäft ist für die UBS seit 25 Jahren eine Dauerbaustelle.

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