Kaffee war schon immer ein Genussmittel, mittlerweile ist er aber fast zum Luxusgut geworden. Auf dem Weltmarkt haben sich die Preise für die Sorten Arabica und Robusta im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt, auch in Schweizer Läden und Cafés haben die Kaffeepreise spürbar angezogen. Die steilen Preiskurven erinnern an frühere Spekulationsblasen.
Für die Produzenten ist das nicht zwangsläufig ein Vorteil. «Die Preise gehen hoch, aber wir sehen keinen Nutzen», sagt Antonio Oscar Molina, Kaffeebauer und Finanzchef der Kooperative Los Pinos in El Salvador. «Der Weltmarktpreis ist für uns kein realer Preis. Wenn die Preise auf dem Weltmarkt zu hoch sind, wird eben nicht gekauft.»